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Mangostan


Herkunft

Die Königin der Früchte wird die Mangostan in ihrer asiatischen Heimat genannt. Sie reift auf einem immergrünen Laubbaum, der bis zu 25 Meter hoch werden kann. Er wächst sehr langsam, wird aber weit über 100 Jahre alt. Um größer als 30 Zentimeter zu werden, benötigt die Pflanze eine Zeit von 2 Jahren. Hauptsächlich in Thailand und Indonesien werden die reifen Früchte geerntet und verarbeitet. Die Mangostan ist dann erntefähig, wenn sie eine weinrote Schalenfarbe erlangt hat. Unreife Früchte sind grün. Das Fruchtfleisch ist weiß und schmeckt süß säuerlich. Sie entspricht von der Größe her etwa einer Tomate, doch auch dies kann leicht variieren. Die Haupterntezeit ist von November bis Dezember. Neuerdings wird die Frucht auch in Brasilien angebaut und erfreut sich dort immer größerer Beliebtheit, da sie ein exportkräftiges Produkt geworden ist. Letztendlich kann man sagen, dass die Mangosteen überall dort wächst und angebaut wird, wo es feucht und warm ist. Aus diesem Grund kann die Frucht in Deutschland zum Beispiel für einen sehr guten Preis verkauft werden und verspricht dadurch hohe Umsätze für die Importeure sowie auch die Landwirte in den verarbeitenden Ländern.

Verwendung der Mangostan

Die Mangostan wird sowohl ganz gewöhnlich, als Obst, aber auch in der Heilmedizin genutzt. Der süß saure Geschmack ist zu vergleichen mit der Ananas, dem Pfirsich oder der im Bundesgebiet ansässigen Traube. Es ist durchaus möglich die komplette Frucht zu verspeisen, doch die Schale ist äußerst zäh und schmeckt leicht bitterlich. Eine Grapefruit ist dem Geschmack am nächsten. Für den gänzlichen Verzehr ist es angeraten, die Frucht in ein Püree umzuarbeiten, wie man es auch bei Zitronen, Orangen oder ähnlichen Schalenfrüchten macht. Das hier entstehende Gelee schmeckt süßlich bitter mit einer sauren Note und ist sehr gut geeignet für die heißen Tage des Jahres, wenn man es eisgekühlt genießt. In der Heilmedizin wird die Mangostan bzw. deren Schale als Tee angewandt. Die darin enthaltenen Xanthonen werden antioxidative Wirkungen zugesprochen. Die Mangostan gilt als entzündungs- und schmerzhemmend. Auch bei Infektionen, Malaria und der Behandlung von Wunden übernimmt sie heilende Aufgaben. Überlieferungen erzählen vom Einsatz der Frucht bei Magen- und Darmerkrankungen, Übelkeit, Ermüdungszuständen und als Verdauungshilfe.

Wirkungsweise

Die in der Schale der Mangostan enthaltenen Xanthone wirken antioxidativ. Dies bedeutet, dass sie zusammen mit ihren anderen Wirkstoffen und Vitalinhalten gesundheitsfördernd auf den Körper Einfluss nimmt. Durch verschiedene Tests konnte eine antibiotische und antiparasitäre Wirkung bewiesen werden, die bei einigen Naturvölkern schon seit Jahrhunderten eingesetzt und immer noch praktiziert wird. Die Inhaltsstoffe der Mangosteen sind tiefgreifender als Vitamin E, welches bislang als das wirksamste der Antioxidantien gehandelt wurde. Durch den Einsatz in der Anti Aging Industrie hat Mangostan seinen großen Einzug in die Haushalte der gesundheitsbewussten Menschen vollzogen und ist dort inzwischen nicht mehr wegzudenken. Auch die entzündungshemmende Wirkung in allen Körperbereichen ist ein Grund, warum Cremes und Salben mit Stoffen aus der Mangosteen sich stetig immer besser verkaufen. In Forschungsreihen konnte nachgewiesen werden, dass die Mangostan den Aufwuchs von einigen sehr gefährlichen Pilzarten verhindern konnte und sich sogar wirksam gegen das HIV-1 Virus beweisen konnte. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieser Frucht, machen sie zu etwas Besonderem.